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Isabell Werth triumphiert auch im Lindt-Preis
Die fünffache Olympiasiegerin gewinnt auf Warum nicht den Grand Prix Spécial


Es war eine ähnlich klare Angelegenheit wie schon am Mittwochabend im Grand Prix: am Freitag Abend gewann Isabell Werth (Rheinberg) im Deutsche Bank Stadion unter Flutlicht auch den Grand Prix Spécial um den Lindt-Preis. Mit Warum nicht siegte sie mit  73,393 Prozentpunkten vor Monica Theodorescu (Füchtorf) auf Whisper und Sabine Becker auf dem 14-jährigen Lamarc von Leggiero.

"Ich bin sehr zufrieden mit meinem Hannes, er hat super reagiert und eine schöne Runde gedreht. In der ersten Pirouette hatte er sich etwas überdreht, das kommt wohl davon, dass wir in der Kür eine doppelte Pirouette reiten. Hannes ist ein schlaues Kerlchen und dachte, da kommt noch eine Drehung nach", berichtete Isabell Werth. Erstmals steigt sie beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2010, als Mutter in den Sattel. Ein anderes Gefühl? "Sobald ich auf dem Pferd sitze, nicht. Da bin ich voll konzentriert. Aber in den Pausen beruhige ich mich schneller, wenn ich mich mal geärgert habe. Da hilft mein Frederik sehr", lacht die Erfolgsreiterin.
Pech hatte Gina Capellmann-Lütkemeier. Erst hatte sie sich direkt nach dem Grüßen verritten, dann wurde sie abgeklingelt, da ihre Stute Baldessarini nicht klar ging.


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